Meck-PommNiedersachsen

SEK Einsatz aufgrund vermeintlicher Kindesentführung

Symbolfoto
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Am 13.12.12 gegen 09:30 Uhr gingen beim Polizeipräsidium Rostock Informationen von Zeugen ein, die den Verdacht einer Kindesentführung begründeten.
Eine unbekannte männliche Person hatte sich in den Morgenstunden mehrfach telefonisch bei zwei Schweriner Familien gemeldet und diesen mitgeteilt, dass er ein 9-jähriges Mädchen in seiner Gewalt habe. Nach dem Inhalt der Telefonate,  musste von einer ernsten Gefahr für Leben und Gesundheit des Kindes ausgegangen werden.
Die daraufhin eingeleiteten aufwändigen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen der Polizei richteten sich dahingehend, dem Inhaber des Anschlusses, von dem die Telefonate geführt wurden, auf die Spur zu kommen.

Im Verlaufe der polizeilichen Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass sich die gesuchte Person im Raum Stelle (Niedersachsen) aufhalten könnte.
Gegen 22:00 Uhr konnte der 32-jährige Mann von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern festgenommen werden.
Aufgrund des Angriffs eines Kampfhundes auf die Personen am Einsatzort, wurde dieser von den Einsatzkräften erschossen. Die Hundehalterin hatte den Hund ohne Leine geführt. Sie war selbst nicht von den Maßnahmen betroffen. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand.

In seiner ersten Vernehmung nach der Festnahme räumte der 32-jährige Tatverdächtige ein, die Telefonate geführt zu haben. Auch der von den Zeugen beschriebene Inhalt der Telefonate wurde weitgehend bestätigt. Es gäbe aber kein Kind, das sich in Gefahr befände oder sonst in irgendeiner Weise betroffen sei. Als Grund für die Anrufe gibt er an, unter Drogen gestanden zu haben.

Das Polizeipräsidium Rostock bedankt sich bei der Polizei Niedersachsen für die gute Zusammenarbeit.

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