NRW

Fahndung nach Großeinsatz: Mann droht mit Explosion

Arnsberg | Am Donnerstagmorgen um 07.21 Uhr wurde Mitarbeitern einer Firma von einem 41-jährigen Tatverdächtigen ein Video über einen Messengerdienst übersandt. In dem Film sind u. a. Gasflaschen in einem Firmengebäude zu sehen. Aufgrund ergänzender Aussagen des 41-Jährigen konnte eine bevorstehende Entzündung oder Explosion nicht ausgeschlossen werden, teilte die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis mit.

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Um Gefahren für Unbeteiligte auszuschließen, wurden Teile des Gewerbegebietes durch die Polizei abgesperrt und der potenzielle Gefahrenbereich geräumt. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden verständigt und für den Notfall bereit gehalten.

Anschließend wurde das Betreten des Gebäudes von Spezialeinsatzkräften vorbereitet. Nachdem die SEK-Beamten ein Rolltor gesprengt hatten, wurde das Gebäude durchsucht und auf Sprengmittel überprüft. Nach Angaben eines Polizeisprechers konnte der 41-jährige Tatverdächtige bei den Durchsuchungsmaßnahmen in dem Gebäude nicht aufgefunden werden. Auch bestand während des Einsatzes kein Kontakt zu dem Tatverdächtigen. Kontaktaufnahmen seitens der Polizei verliefen ebenfalls erfolglos. Da der Aufenthaltsort des 41-Jährigen nicht bekannt war, fahndete die Polizei mit Hochdruck nach dem Mann.

 

+++ UPDATE 08.12.2017 – 12:04 Uhr +++
Der Mann konnte am Freitag in einer Klinik angetroffen werden. Der 41-Jährige hatte sich selbst dort wegen gesundheitlicher Probleme hinbegeben.

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