SEK - Einsätze

Spezialkräfte von Bundespolizei und Zoll verhaften Dealer und Schleuser

Symbolfoto © SEK-Einsatz.de

Köln/Essen/Aachen/Sankt Augustin – Gemeinsame Aktion der Zollfahndung und der Bundespolizei gegen organisierte Drogendealer und Schleuser.
Bereits seit mehreren Monaten ermitteln das Zollfahndungsamt Essen und die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Köln im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln gegen eine kriminelle albanische Organisation, die im Verdacht steht, in großem Stil Kokain aus Südamerika über die Niederlande einzuschmuggeln, um dieses anschließend gewinnbringend zu verkaufen. Die Tatverdächtigen reisten überwiegend unerlaubt nach Deutschland ein. Hierzu benutzten sie falsche oder verfälschte griechische Pässe oder Visa. Diese kriminelle Organisation steht außerdem im Verdacht, die in Deutschland erwirtschafteten Drogengewinne ins Ausland zu transferieren und damit Geldwäsche zu betreiben.

Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen wurden bereits 2 Rauschgiftkuriere festgenommen, die insgesamt etwa 2,6 Kilogramm Kokain nach Deutschland schmuggeln wollten. Jetzt konnten die Kölner Zollfahnder gemeinsam mit Beamten der Bundespolizei in einer groß angelegten Aktion in den Abendstunden des letzten Freitags (19.08.2011) sowie den darauffolgenden Tagen zuschlagen. Zur Unterstützung waren dabei auch Spezialkräfte von Bundespolizei und Zollfahndung im Einsatz.

Insgesamt wurden 19 Objekte in Aachen und Köln durchsucht und 9 Haftbefehle vollstreckt. An dem Einsatz waren 130 Beamte im Einsatz. Außerdem konnten während der Durchsuchungsmaßnahmen weitere 2 albanische Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden, gegen die das Amtsgericht Köln Haftbefehle erließ. Unter anderem wurde der 32- jährige albanische Bandenchef am Kölner Flughafen verhaftet.

Bei den Durchsuchungen stellten die eingesetzten Kräfte 2,5 kg Kokain, eine scharfe Schusswaffe mit Munition, 16.300,-EUR Bargeld sowie einen Pkw der gehobenen Mittelklasse sicher.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Aus ermittlungstaktischen Gründen können zurzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

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