SEK - Einsätze

Zwei Kampfhunde beim SEK Einsatz in Bremen erschossen

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Bremen – Im Rahmen von Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) Bremen ergaben sich Erkenntnisse, wonach ein 43-jähriger Tatverdächtiger in zwei Wohnungen in Bremen Waffen und Munition, sowie mindestens eine Handgranate versteckt haben sollte. Die Polizeibeamten des LKA erwirkten daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss und setzten diesen gestern (03.02.2011) durch.
Beim Betreten der Wohnung trafen Spezialeinsatzkräfte der Polizei (SEK) zunächst auf  eine 51 Jahre alte Frau. Im weiteren Verlauf mussten die Spezialeinsatzkräfte zwei Kampfhunde erschießen, die den Beamten den weiteren Weg in die Wohnung versperrten.

Bei der anschließenden Durchsuchung dieser Wohnung wurden diverse Messer, mehrere Waffen und Munition gefunden und beschlagnahmt.
In der zweiten Wohnung des Beschuldigten verlief die Durchsuchung ohne Waffen- und Munitionsfunde. Der 43-jährige Tatverdächtige wurde nicht angetroffen.
Aufgrund weiterer Ermittlungen zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen während der Durchuchungen stellte sich heraus, dass dieser sich
offenbar in einer anderen Wohnung im Bereich Bremen Steintor unangemeldet aufhält. Kurzfristig wurde durch die Staatsanwaltschaft für diese
Wohnung ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt und vollstreckt.
Der 43-jährige Tatverdächtige konnte beim Verlassen der Wohnung vorläufig festgenommen werden.
In dieser Wohnung wurden die Kriminalbeamten nochmals fündig. Es konnten eine Pistole, Munition, ein Teleskopschlagstock und ein
Messer gefunden und beschlagnahmt werden.
Die in  Rede stehende Handgranate wurde in keiner der drei Wohnungen gefunden und soll, nach erster Einlassung des Tatverdächtigen bei der
Polizei, auch nicht mehr existieren.
Gegen ihn dauern die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz an. Gegen die 51-jährige
Bewohnerin der Wohnung laufen nun ebenfalls Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Des Weiteren wurden im Rahmen der Durchsuchung in der Wohnung Drogen gefunden, so dass gegen den Sohn der 51-jährigen Wohnungsinhaberin ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet wurde.

Polizei Bremen | Haag

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