Hinweis bei Aufrufen der Webseite kino.to

Leipzig – Am heutigen Mittwoch morgen durchsuchten über 250 Polizisten und Steuerfahnder mehr als 20 Objekte in Deutschland und nahmen 13 Tatverdächtige fest.
Um 09:00 Uhr stürmte Sachsens Sonderermittlungseinheit INES, Staatsanwälte und Computerexperten vom LKA insgesamt 20 Wohnungen und Geschäftsräume in Leipzig, Hamburg, Bremen, Nürnberg, Minden, Berlin und Zwickau. Auch in Spanien und Frankreich gab es Durchsuchungen.

Der Cehf der Raubkopierer-Bande soll in Leipzig gewonht und „offiziell“ Chef eines Medienunternehmens sein.

Durch „dubiose“ Werbekunden (Porno-Anbieter, Hersteller gewaltverherrlichender Computerspiele) soll „kino.to“ Millionen gescheffelt haben.

Ein vierter Leipziger „kino.to“-Chef wurde nach seiner Landung am Flughafen Palma de Mallorca verhaftet.

Die Staatsanwaltschaft Dresden sicherte umfangreiches Beweismaterial. „Gegen die Beschuldigten wird wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen ermittelt“, bestätigte Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein gegenüber der Bildzeitung.
Den Stein ins Rollen gebracht hatte die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU). Bereits am 28. April hatte sie Strafantrag gegen „kino.to“ gestellt.


Weitere Details wird die Staatsanwaltschaft in den nächsten Tagen bekannt geben.

mit Material von bild.de