Innere Sicherheit

Durchsuchungen bei mutmaßlichen iranischen Agenten

Karlsruhe | Auf Antrag der Bundesanwaltschaft haben Ermittler in verschiendenen Bundesländern Wohnungen und Geschäftsräume von zehn mutmaßlichen iranischen Agenten durchsucht. Nach Angaben eines Behördensprechers in Karlsruhe bestehe der Verdacht „geheimdienstlicher Agententätigkeit“.

Die Beschuldigten sollen im Auftrag „einer dem Iran zuzurechnenden geheimdienstlichen Einheit“ Institutionen und Personen in Deutschland ausgespäht haben, berichtete die dpa. Festnahmen habe es keine gegeben. An den Durchsuchungen waren auch Spezialeinheiten der Polizei beteiligt, da die Beschuldigten Mitglieder der berüchtigten Quds-Brigaden seien sollen – einer Spezialeinheit der iranischen Revolutionsgarden, die auch vor Mord nicht zurückschrecken.

Hinweise durch Verfassungsschutz

Der Durchsuchungsaktionen seien Hinweise und Observationen durch das Bundesamt für Verfassungsschutz vorausgegangen. Weitere Details nannte die Bundesanwaltschaft nicht.

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