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Einzelkämpfer der Fremdenlegion droht mit Amok

sichergestellte Armbrust | Foto: Polizei BaWü
sichergestellte Armbrust | Foto: Polizei BaWü
Unterkirnach | Am Samstagabend (18.05.2013), gegen 22:39 Uhr kam es in Unterkirnach (Schwarzwald) zu einer Bedrohungslage, die von einem SEK beendet wurde.

Eine 51-jährige Frau bat die Polizei um Hilfe, da ihr auswärts wohnhafter 28-jähriger Sohn kurz zuvor in ihre Wohnung gekommen und anschließend völlig ausgerastet war. Dabei verwüstete der junge Mann das gesamte Inventar. Aus Angst verließ die Mutter fluchtartig die Wohnung und informierte die Polizei.

Ermittlungen der Polizeibeamten des Polizeireviers St. Georgen/Schw. ergaben, dass der Sohn bereits wiederholt wegen Gewaltdelikten in Erscheinung getreten und seit längerer Zeit wegen psychischen Problemen in Behandlung ist.
Der in der Fremdenlegion zum Einzelkämpfer ausgebildete Mann war auch im Besitz einer Armbrust, die er laut Angaben seiner Mutter vor einer Selbsttötung auch gegenüber anderen Personen einsetzen wollte.

Mit diesem Hintergrundwissen wurde zur Beseitigung der Bedrohungslage das Spezialeinsatzkommando (SEK) des Landes Baden-Württemberg angefordert, dass den 28-Jährigen um 04:05 Uhr in der Wohnung festnehmen konnte.

Der Täter wurde nach einer ärztlichen Begutachtung in die psychiatrische Klinik eingewiesen.
Die aufgefundene Armbrust wurde zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt.

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