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Zuhälter der Black Jackets durch SEK verhaftet

Symbolfoto
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Gegen den albanischen Staatsangehörigen ermitteln die Kriminalisten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Konstanz wegen des Verdachts des Menschenhandels, Körperverletzung und Zuhälterei in mehreren Fällen. Weil der Festgenommene einer rockerähnlichen Gruppierung angehört und mit seiner Bewaffnung zu rechnen war, erfolgte die Festnahme durch das Spezialeinsatzkommando (SEK) Baden-Württemberg.

Tatsächlich wurde bei dem 32-Jährigen eine durchgeladene Waffe aufgefunden. Mit dieser Waffe soll er auch eine Frau zur Prostitutionsausübung gezwungen haben. Bei dem Einsatz wurden im Regierungsbezirk Freiburg drei Wohnungen durchsucht und Unterlagen sichergestellt.

Nach Erkenntnissen der Ermittler soll der 32-Jährige immer nach der gleichen Masche vorgegangen sein. Er soll den Frauen die große Liebe und eine gemeinsame Zukunft vorgegaukelt und dann einen Liebesbeweis von seinen Opfern eingefordert haben.

Unter dem Vorwand finanzieller Probleme soll er die Frauen zur Prostitution genötigt, massiv bedroht und misshandelt haben. Zeitweise soll er drei Frauen gleichzeitig ausgebeutet haben. Die Frauen boten sich in einschlägigen Internet-Portalen an und gingen in Mietwohnungen im Bereich Tuttlingen und Villingen-Schwenningen der Prostitution nach.
Nach der Vorführung beim Haftrichter wurde der 32-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen des LKA zu weiteren Menschenhandelsopfern, Mittätern und zur Herkunft der Waffe dauern an.

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