Symbolfoto
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Gegen 12:00 Uhr alamierte ein 24-jähriger Mann die Feuerwehr und gab an, dass es in der Schwarzwurzelstraße brennen würde. Nachdem die Beamten kein Feuer feststellen konnten, ermittelte die Polizei die Wohnung, aus welcher der Notruf abgesetzt worden war und nahm mit dem Wohnungsinhaber über dessen Mobiltelefon Kontakt auf. Der völlig verdutzte Mieter teilte mit, dass er gerade auf dem Heimweg sei, sich aber ein Bekannter in seiner Wohnung aufhalte. Eben dieser Bekannte weigerte sich wenig später trotz mehrfachen Klingelns und Klopfens, die von innen verschlossene Tür zu öffnen und drohte stattdessen damit, jeden mit einem Messer zu attackieren, der die Wohnung betreten würde.

Die eingesetzten Polizeibeamten forderten die Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos an. Mit einer Ramme öffneten die SEK-Beamten die Tür und stürmten mit einem Diensthund die Wohnung. Der Hund des SEK biss dem Bewaffneten in die Wade und konnte schließlich von den Polizeibeamten festgenommen werden. Nach einer ambulanten Versorgung in einem Krankenhaus und der Vorstellung bei einem Psychologen brachten Polizeibeamte den 24-jährigen Obdachlosen in eine Notunterkunft. Ihn erwarten nun diverse Strafermittlungsverfahren.