BerlinSEK - Einsätze

Nach Geiselnahme in Berlin Täter in Haft | Koffer harmlos

Spezialeinsatzkräfte an der Bank | Foto: © Th. Schröder
Spezialeinsatzkräfte an der Bank | Foto: © Th. Schröder

Der Tatverdächtige besuchte bereits einen Tag zuvor am Donnerstag (20.12.2012) die Deutsche Bankfiliale und wollte ein Konto eröffnen. Da der zuständige Mitarbeiter der Bank anderweitige Termine hatte, wurde ein Gespräch für den nächsten Tag vereinbart.

Am gestrigen Tag erschien der 29-Jährige zum vereinbarten Termin gegen 15 Uhr und begab sich mit dem 40-jährigen Bankmitarbeiter in dessen Büro. Kurz darauf zeigte der Tatverdächtige eine Schusswaffe, gab an, in seinem mitgeführten Koffer eine Bombe zu haben und forderte einen hohen Geldbetrag.
Der Bankmitarbeiter konnte den Filialleiter von der Sachlage in Kenntnis setzen, der sofort die Räumung der Filiale veranlasste.
20 Personen konnten unversehrt die Räumlichkeiten über einen Notausgang verlassen.

Die sofort alarmierten Polizeibeamten sperrten den Bereich rund um das Bankgebäude großräumig ab. Dadurch kam es zu beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr.

Spezialeinsatzkräfte der Polizei nahmen Kontakt zu dem Geiselnehmer auf, der letztendlich nach lang andauernden Gesprächen seine unverletzte Geisel frei ließ und aufgab.

Gegen 01:15 Uhr trat der 29-Jährige aus der Filiale und wurde von den SEK-Beamten festgenommen. Kriminaltechniker nahmen sich des Tatorts an und untersuchten den Koffer samt Inhalt. Dieser stellte sich als harmlos heraus. Bei der Waffe des Erpressers handelt es sich um eine Luftdruckpistole.

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