Symbolfoto
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Normalerweise müssen die Polizeibeamten des Spezialeinsatzkommando (SEK) Berlin nicht zu Einsätzen wie „Ruhestörung“. In der vergangenen Nacht mussten die SEK-Beamten jedoch einen 25-Jährigen zur „Ruhe ermahnen“ und vorläufig festnehmen.
Gegen 23:20 Uhr klingelte ein 45-Jähriger bei seinem Nachbarn in der Havemannstraße in Marzahn-Hellersdorf und bat ihn, die Musik leiser zu stellen.
Völlig unbeeindruckt von der Bitte seines Nachbarn, zog der 25-jährige Deliquent eine Schusswaffe und richtete sie gegen den in seiner Ruhe gestörten Mann.
Außerdem forderte er den 45-Jährigen auf zu gehen. Dieser alarmierte umgehend den Notruf der Polizei.

Da von einer akuten Bedrohungslage ausgegangen werden musste, wurde die Polizei samt dem SEK bei dem 25-Jährigen vorstellig. Die Polizeibeamten des SEK drangen in die Wohnung ein und konnten den jungen Mann vorläufig festnehmen.
Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt und sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung entgegen.