Symbolfoto SEK Brandenburg
Symbolfoto SEK Brandenburg

Am Donnerstagabend (14.02.2013) kam es an der Anschlussstelle Beelitz-Heilstätten (A9) zu eine Drogenübergabe zwischen den Insassen eines aus den Niederlanden stammenden Fahrzeuges und den Insassen eines in Deutschland zugelassenen Fahrzeuges. Kurz darauf griffen Spezialkeinsatzkräfte der Polizei Brandenburg fast zeitgleich zu.
Während die Insassen des aus Deutschland stammenden PKW in der Ortslage Beelitz festgenommen wurden, erfolgte die Festnahme eines 39-jährigen Niederländers und seines 14-jährigen Sohnes auf der Autobahn 2 kurz hinter der Raststätte Buckautal.
Beide Fahrzeuge waren zuvor offensichtlich aus den Niederlanden kommend, an der A9, Anschlussstelle Beelitz-Heilstätten von der Autobahn abgefahren, woraufhin es zur Übergabe der Drogen kam. Das niederländische Fahrzeug hatte auf der A2 bereits die Rückreise wieder angetreten.
Bei den sichergestellten Drogen handelt es sich um mehrere Kilogramm Cannabisprodukte.
Die festgenommenen Tatverdächtigen wurden im Verlauf des Freitag einem Haftrichter vorgeführt, um zu klären, ob ein Haftbefehl gegen sie erlassen wird. Die beiden aus Deutschland stammenden Tatverdächtigen, sind der Polizei wegen verschiedener schwerer Delikte, ein 36-Jähriger auch wegen Drogendelikten, bereits bekannt.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen kam es im Anschluss der Festnahmen zu mehreren Wohnungsdurchsuchungen im Landkreis Teltow-Fläming. Bei den Durchsuchungen wurden Utensilien zum Handel und Konsum von Betäubungsmitteln sowie Bargeld aufgefunden. Weiterhin wurden Substanzen aufgefunden die einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz darstellen. Im Zusammenhang mit den Durchsuchungen kam es zu einer weiteren Festnahme eines 33-jährigen Tatverdächtigen. Auch dieser wurde im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt.
Die durch die Kriminalpolizei Brandenburg geführten Ermittlungen dauern derzeit noch an.
Dem Zusammenwirken der Polizeien des Landes Brandenburg und der niederländischen Polizei, als insbesondere auch den Einsatzkräften der Spezialeinheiten der Brandenburger Polizei ist durch ihre hohe Professionalität der umfassende Erfolg dieses Einsatzes zu verdanken.