SEK - Einsätze

Drei Tatverdächtige im Mordfall vom SEK festgenommen

Hameln/Köln – Am Donnerstag, dem 09.12.2010, gegen 06:30 Uhr, wurden in Köln (NRW) drei männliche Personen vom Spezialeinsatzkommando (SEK) festgenommen. Die drei Männer, im Alter von 21, 23 und 55 Jahren, stehen im dringenden Tatverdacht, an dem Verbrechen zum Nachteil des Robert H. beteiligt zu sein.

Der Reihe nach: Die Ermittler der Mordkommission „Phila“ sind bei der akribischen Auswertung der persönlichen Telefondaten des Opfers auf die Namen der Tatverdächtigen gestoßen. Hinzu kam außerdem der Umstand, dass der 55-Jährige versuchte, Geldscheine die sich im Besitz des Opfers befunden haben, bei einer Bank in Köln einzutauschen. Bereits zuvor wurden über die Landeszentralbank bundesweit alle Geldinstitute für die Annahme entsprechender Geldscheine sensibilisiert. Durch das Kölner Bankinstitut wurden die Ermittler schließlich von diesem versuchten Tauschgeschäft in Kenntnis gesetzt. Weitere zwischenzeitlich erlangte Erkenntnisse bestätigten den dringenden Tatverdacht gegenüber den drei Kölnern.

Nach Bewertung der Gesamtumstände beantragte die Staatsanwaltschaft Hannover beim zuständigen Amtsgericht in Hannover Haftbefehle gegen die drei Männer. Die Ermittler der Moko „Phila“ machten sich daraufhin auf den Weg nach Köln. In enger Zusammenarbeit mit den Beamten der Kölner Polizei erfolgte am frühen Donnerstagmorgen die Festnahme der drei Männer. Die Tatverdächtigen wurden in ihren jeweiligen Wohnungen angetroffen und ließen sich widerstandslos durch Spezialkräfte der Kölner Polizei festnehmen.

Durch die Beamten der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden erfolgt nun die Vernehmung der drei Männer. Am heutigen Freitag, dem 10.12.2010, werden die Drei dem Haftrichter in Hannover bzw. in Köln vorgeführt.

Quelle: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden

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