SEK - Einsätze

Durchsuchungen im Rotlicht- und Rockermilieu

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Kiel – Gestern Abend durchsuchten Ermittler der Sonderkommission Rocker einen Erotikclub in Grevenkrug, zwei Wohnungen in Kiel sowie einen Nachtclub in Flensburg.

Anlass dieser konzertierten Aktion ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Kiel, das sich gegen zwei 23 und 39 jährige Männer richtet, die im Verdacht stehen, junge Frauen unter 21 Jahren gegen ihren Willen dazu gebracht zu haben, als Prostituierte in dem Bordell und Nachtclub tätig zu sein. Darüber hinaus sollen sich die Beschuldigten den Prostitutionserlös verschafft und für sich persönlich verwand haben.Die Ermittler kontrollierten die in den Clubs angetroffenen Frauen. Darunter befanden sich auch jungen Frauen unter 21 Jahren. Des Weiteren wurden Unterlagen sichergestellt, die in der Folgezeit ausgewertet werden.

Bei dem 39 jährigen Beschuldigten handelt es sich um den Anführer der „Legion 81“, die als Unterstützer und verlängerter Arm der Hells Angels gelten. Im Januar dieses Jahres traten Angehörige dieser Gruppierung erstmalig in Preetz negativ in Erscheinung. Dort schossen sie in einem Hinterhof auf eine Person, die sich vor einer den Bandidos zuzurechnenden Werkstatt aufhielt.

Bereits im Juli wurde der „Sparfuchs-Markt“ auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Spezialeinsatzkommando (SEK) abgeriegelt und durchsucht. Etwa 20 Mitglieder und Sympathisanten der „Legion 81“ wurden erkennungsdienstlich behandelt. In den Verkaufsräumen, des „Sparfuchs-Markt“, hatten sich die Mitglieder der „Legion 81“ häuslich eingerichtet.
Danach durchsuchten Beamte auch die Wohnungen der Beschuldigten. Dort sollen Munition und Waffenteile entdeckt worden sein.

Die in Kiel agierende „Legion 81“ ist mit den Hells Angels vergleichbar hierarchisch aufgebaut und dient dazu, die Position der Hells Angels im Rotlichtmilieu in Schleswig-Holstein zu stützen.

Quelle: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

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