SEK - Einsätze

Geiselnahme ging gut aus | Spezialeinsatzkommando musst nicht mehr eingreifen

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Symbolfoto

Schwerin (Dreesch) – Am gestrigen Morgen (16.08.2011) gegen 04.30 Uhr gingen beim Notruf der Polizei kurz hintereinander zwei Anrufe ein, in denen von einer Geiselnahme in der Dr.-Martin-Luther- King-Straße berichtet wurde.
Die sofort eingesetzten Streifenpolizisten sahen dann vor Ort einen der Polizei bekannten 28-jährigen Schweriner in einem Innenhof, der offensichtlich zwei andere Personen mit einem pistolenähnlichen Gegenstand und einem Messer bedrohte.
Dem defensiven und professionellen Situationsmangement des Polizeiführers vor Ort und seiner Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass der Tatverdächtige gegen 06:20 Uhr sein Handeln abbrach und das inzwischen angerückte SEK des LKA M-V letztlich nicht mehr eingesetzt werden musste.

Der Tatverdächtige wurde vor Ort festgenommen und dem Zentralgewahrsam im Polizeihauptrevier Schwerin überstellt.
Die Hintergründe dieser Geiselnahme sind Gegenstand der Ermittlungen.

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One Comment

  1. Besser hätte dieser Einsatz nicht ablaufen können. Am besten sind immer die SEK-Einsätze bei denen das SEK nicht wirklich gewaltsam eingreifen muss und niemand verletzt wird. Trotzdem ist es auch in solchen Fällen oftmals richtig das SEK anzufordern. Wenn Straftäter es mit dem SEK zu tun haben dann ist die Wahrscheinlichkeit das diese weiterhin Widerstand leisten deutlich geringer als wenn sie es mit „gewöhnlichen“ Polizisten des Streifendienstes zu tun haben. Schließlich weiß ja jeder Kriminelle das das SEK nun mal ganz andere Möglichkeiten und Ausrüstungen hat um seine Zugriffe auszuführen.

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