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Im Schlaf überrascht und niedergestochen | SEK verhaftet Täter

SEK Hessen | Symbolfoto: © Ralf Roth
SEK Hessen | Symbolfoto: © Ralf Roth

Am Montag (31.12.2012) gegen 02:30 Uhr wurde ein 61-Jähriger in seinem Haus von einem 48-Jährigen im Schlaf überrascht. Als der 61-Jährige in seinem Wohnhaus in Oberaula-Hausen schlief und wach wurde als er bemerkte, dass das Licht im Schlafzimmer anging. Von einer unbekannten männlichen Person wurde ihm sogleich ein sehr großes Küchenmesser an den Hals gehalten und die Person forderte Bargeld von dem 61-Jährigen.
Nachdem der 61-Jährige sagte, dass er kein Bargeld habe, musste er mit der Person in das Wohnzimmer gehen. Hier wurde er nochmals nach Bargeld gefragt, woraufhin er erneut erwiderte, dass er kein Bargeld habe. Die bis dahin unbekannte Person stach nun unvermittelt mit dem Messer in den Rücken des 61-Jährigen. Trotz seiner hierdurch erlittenen schweren Verletzung gelang es diesem das Messer festzuhalten. Bei einem anschließenden Kampf zwischen dem Täter und dem 61-Jährigem zog dieser sich weitere Schnittwunden an den Händen zu. Es gelang ihm jedoch den Täter aus dem Haus zu stoßen, woraufhin der Täter zu Fuß in unbekannte Richtung floh.

Der 61-Jährige wurde in das Krankenhaus nach Schwalmstadt eingeliefert, wo er stationär aufgenommen wurde. Seine Verletzungen waren nicht lebensbedrohlich.

Die durch die Kriminalpolizei Homberg unmittelbar aufgenommenen Ermittlungen ergaben noch am gleichen Tag einen Tatverdacht gegen einen 48-Jährigen aus Oberaula. Dieser konnte um 20:15 Uhr an seiner Wohnanschrift von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) festgenommen werden. Bei einer durchgeführten Wohnungsdurchsuchung konnten Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden. Die Tatwaffe, ein Küchenmesser mit einer ca. 25 cm langen Klinge, konnte bisher nicht aufgefunden werden.

Der 48-jährige Tatverdächtige wurde am 01.01.2013, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg, dem Haftrichter beim Amtsgericht Marburg vorgeführt, welcher einen Untersuchungshaftbefehl wegen Fluchtgefahr erließ. Er wurde anschließend in eine Justizvollzuganstalt eingeliefert.

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