NiedersachsenSEK - Einsätze

Spezialkräfte der Polizei Niedersachsen entschärfen Bedrohungslage

Festnahme durch Spezialeinheiten | Foto: Archiv

Rotenburg/Lauenbrück – Am gestrigen Mittwoch (31.08.2011) kam es kurz nach 20 Uhr in Lauenbrück zur Bedrohung eines 36-jährigen Mannes gegenüber seiner 36-jährigen Lebensgefährtin. In dem Fall von häuslicher Gewalt wurde der Polizei mitgeteilt, dass der Täter mit einer langläufigen Schusswaffe und einem langen Messer bewaffnet sei, sagt Pressesprecher Detlev Kaldinski.
Aus diesem Grunde setzte die Polizei Rotenburg neben Beamten aus Rotenburg und von umliegenden Dienststellen auch Diensthundeführer und eine Gruppe des Spezialeinsatzkommandos (SEK) ein. Die Spezialkräfte konnten den Tatverdächtigen schließlich in der Wohnung überwältigen und ein Luftgewehr sowie ein Survival-Messer beschlagnahmen.

Außerdem wurde bei den Ermittlungen festgestellt, dass der Tatverdächtige vermutlich unter Drogeneinfluss stand. Bei der Durchsuchung mit einem Diensthund fanden die Ermittler geringe Mengen Marihuana und Amphetamine sowie weitere Drogenutensilien.

Gegen den 36-jährigen Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Drogenbesitzes eingeleitet, so Kaldinski weiter. Außerdem musste er sich einer Blutprobe unterziehen. Waffen und Drogen wurden dem Lauenbrücker abgenommen und sollen eingezogen werden. Nach dem Gewaltschutzgesetz wurde dem 36-Jährigen für 14 Tage verboten, seine Wohnung zu betreten.

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