NRWSEK - Einsätze

Raubüberfall auf Sparkasse | Täter nach Verfolgung festgenommen

Zwei mit Mützen maskierte Männer betraten am Morgen die Bank durch den Haupteingang und bedrohten die anwesenden Personen mit Schusswaffen. Sie fesselten vier Angestellte und eine Kundin. Anschließend nahmen sie sich das Bargeld aus dem Schalter und dem Tresor. Mit der Beute flüchteten sie in einem schwarzen Pickup.

Noch während des Überfalls alarmierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei, nachdem er die Tat beobachtet hatte.
Eine Polizeistreife nahm die Verfolgung des Pickup auf.
Die beiden Täter im Alter von 54- und 58 Jahren, flüchteten über das Stadtgebiet zunächst auf die Autobahn 42 in Richtung Oberhausen. In Duisburg verließen sie dann kurz die Autobahn. Nachdem sie im dortigen Stadtgebiet Verkehrsverstöße begangen hatten, fuhren sie auf die A 59 auf. Dann wechselten sie erneut die Autobahn und fuhren wieder auf die A 42 in Richtung Dortmund auf. Schließlich wechselten die Männer nochmals die Autobahn und befuhren die A 40 in Richtung Essen.

Ebenfalls alarmierte Spezialeinsatzkräfte schloßen sich der Verfolgungsfahrt an. Auch wurden zwei Polizeihubschrauber in die Lage mit eingebunden.
An der Ausfahrt Mühlheim-Heimaterde verließen die Täter die Autobahn. An der Kreuzung Hatzper Straße/ Fulerumer Straße gelang es dann den eingesetzten Spezialeinsatzkräften der Polizei die Täter festzunehmen und dem Polizeigewahrsam zu zuführen.

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Fotos: © Karsten John | blau-licht-aktuell.de

Im Fluchtfahrzeug konnte die Polizei sowohl die Tatbeute, als auch drei scharfe und geladene Schusswaffen sicherstellen. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnungen der Täter, fanden die Beamten bei dem 54-Jährigen zwei weitere scharfe Schusswaffen.
In den ersten Vernehmungen machten beide gegenüber den Polizeibeamten keine konkreten Angaben zur Tat. Der 58-Jährige gab lediglich an, dass „die Sache doch klar ist“. Beide Täter lassen sich anwaltlich vertreten und gaben als Grund des Raubüberfalls Schulden und Geldnot an.

Am gestrigen Dienstag erließ ein Haftrichter gegen beide U-Haftbefehle, die aufgrund von Fluchtgefahr vollstreckt wurden.
Die weiteren Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

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