SEK - EinsätzeZeugen gesucht

SEK Einsatz nach Tötungsdelikt in Sarstedt | ZEUGENAUFRUF

Spurensicherung am Tatort | Foto: HannoverReporter.de

Hildesheim/Sarstedt – In Hildesheim hat ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei am späten Montagnachmittag (02.01.2011) ein Wohnhaus gestürmt. Nach Angaben der Polizei in Hildesheim bestand ein Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt in Sarstedt. Am Neujahrstag, gegen 23:15 Uhr wurde ein 35-Jähriger syrischer Staatsangehöriger aus Hildesheim, an einer Ampel an der Giesener Straße / Holztorstraße erschossen. Zeugen, die das Tatgeschehen beobachtet haben, alarmierten um 23:18 Uhr die Polizei.

Bislang ist bekannt, dass der Getötete, der mit seinem Pkw unterwegs war, verkehrsbedingt an einer Ampel halten musste. An sein Fahrzeug sollen nun zwei Personen herangetreten sein und mehrfach ins Auto geschossen haben. Dabei wurde der 35-Jährige tödlich verletzt. Nach den Schussabgaben flüchteten die beiden Tatverdächtigen.
Die Staatsanwaltschaft und Polizei Hildesheim haben die Ermittlungen aufgenommen. Bei der Polizeiinspektion Hildesheim ist eine Mordkommission eingerichtet worden.
Die Hintergründe der Tat sollen Medienberichten zufolge im familiären Bereich liegen. Der 35-jährige verheiratete Mann soll eine Affäre zu einer Syrerin aus Sarstedt gehabt haben, die vor einem Jahr aufflog. Im Anschluss soll der Mann Morddrohungen von Verwandten seiner Geliebten erhalten haben.

Bereits am gestrigen Montagmorgen berichtete “bild.de” von einem SEK-Einsatz im Raum Osnabrück und zwei Festnahmen. “Es habe dort ein Polizeieinsatz gegeben, in welchem zwei Personen eines Nissan Micra aus Hildesheim vorläufig festgenommen wurden, jedoch nicht als Tatverdächtige für die Tat in Hildesheim in Frage kommen”, so ein Sprecher. Auch die Staatsanwaltschaft Hildesheim, unter Leitung von Oberstaatsanwalt Bernd Seemann dementierte die Meldung von “bild.de“.

Foto: HannoverReporter.de

ZEUGENAUFRUF
Die Mordkommission Hildesheim hat für den heutigen Tag (03.01.2011) eine telefonische Hinweisaufnahme in der Zeit von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der Rufnummer 05121-939848 eingerichtet. Wer sachdienliche Angaben zum Tötungsdelikt machen kann wird gebeten, sich unter der genannten Telefonnummer mit der Mordkommission in Verbindung zu setzen.

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