SEK - Einsätze

SEK Einsatz im Klinikum Aachen nach Bedrohungslage | + + + UPDATE + + + | Fahndungsaufruf

SEK Beamte gehen ins Klinikum | Foto: Ralf Röger | dmp

Aachen – Wie die Polizei in Köln bestätigt, gibt es eine Bedrohungslage im Aachener Klinikum. Nach ersten unbestätigten Informationen soll sich dort ein 45-jähriger Mann verschanzt haben.
Rund um das Aaachener Klinikum wurden weiträumige Sperrungen durch die Polizei vorgenommen.
Spezialeinsatzkräfte (SEK) aus Köln und Düsseldorf wurden angefordert. Die Kölner Polizei hat das Einsatzkommando übernommen.
Weitere Informationen sind aktuell nicht bekannt und werden nachberichtet.

 

 

Nachtrag:

Aachen – Am heutigen Freitagnachmittag (24.06.2011) hatte ein bislang Unbekannter vom Klinikum Aachen Geld gefordert.

In dem Schreiben behauptete der als cirka 45-jährige Beschriebene, eine Geisel in seiner Gewalt zu haben. Zusätzlich bekräftigte der Unbekannte seine Forderung mit einer Gewaltandrohung.

Die Polizei Köln hat die zunächst ungeklärte Lage gleichwohl ernst genommen und umgehend alle erforderlichen Maßnahmen veranlasst. Kräfte der Spezialeinheiten (SEK) und der Bereitschaftspolizei sowie ein Hubschrauber wurden eingesetzt. Das Klinikum wurde abgesperrt und in wesentlichen Teilbereichen von Beamten des Spezialeinsatzkommando durchsucht.
Die umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen verliefen jedoch negativ.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden zudem sämtliche im Regierungsbezirk Köln sowie im unmittelbar benachbarten Ausland aktuell bekannten Vermisstenfälle überprüft. Es konnte kein Zusammenhang zu einer in medienberichten behaupteten Geiselnahme hergestellt werden.

Der Erkennungsdienst wurde mit der Spurensicherung betraut.

Polizei, Feuerwehr und die Leitung des Klinikums haben während des gesamten Einsatzes Hand in Hand gearbeitet.

Nach derzeitiger Lageeinschätzung hat für Personal und Insassen des Klinikums zu keinem Zeitpunkt eine reale Gefahr bestanden.
Ab 21.00 Uhr wurde die Verantwortung für die weiteren Ermittlungen an die Polizei Aachen übergeben.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Fahndungsaufruf:

Die Aachener Polizei sucht dringend Zeugen, die Hinweise auf den gesuchten Täter geben können.

Nach ersten Zeugenaussagen soll der Mann

  • 45 bis 50 Jahre alt sein,
  • circa 165 cm groß,
  • von normaler Statur sein,
  • dunkle Augen und grau melierte Haare haben.
  • Er war zur Tatzeit mit einem sandfarbenen Jackett bekleidet und habe ein orientalisches Erscheinungsbild.

Hinweise bitte and die Kripo unter 0241/9577-31301 (oder außerhalb der Geschäftszeiten unter 0241/9577-34210).

[slideshow id=54] Fotos: © Ralf Röger | dmp

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