Symbolfoto Spezialeinheiten | © Ralf Röger dmp

Erlangen/Ingolstadt – Rauschgiftfahndern der Kriminalpolizei Erlangen ist es nach intensiver Ermittlungsarbeit gelungen, einen 29-jährigen Mann festzunehmen, der im dringenden Verdacht steht, Haschisch, Marihuana und Amphetamin in großem Stil gehandelt zu haben.

Der 29-Jährige, der offiziell seinen Wohnsitz in den Niederlanden genommen hatte, tatsächlich für die Polizei aber nicht greifbar war, konnte am frühen Morgen des 04.05.2011 durch Spezialeinsatzkräfte der Bayerischen Polizei in Ingolstadt festgenommen werden.

Wie die Rauschgiftfahnder der Erlanger Kriminalpolizei ermittelten, handelte der Beschuldigte unter anderem aus einer Erlanger Wohnung heraus mit Rauschgift. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, über mehrere Monate hinweg verschiedene Rauschgiftarten mit einem Gesamtgewicht von mindestens 10 Kilogramm beschafft und weiterverkauft zu haben.

Nach seiner Festnahme wurden mehrere Wohnungen des Mannes, die für das Vertreiben der Betäubungsmittel benutzt wurden, gewaltsam geöffnet. In den Wohnungen fanden sich unter anderem eine Schreckschusspistole sowie weitere geringe Mengen verbotener Substanzen, teilte Polizeisprecher Michael Sporrer vom Polizeipräsidium Mittelfranken mit.

Gegen den Beschuldigten bestanden bereits zwei aktuelle Haftbefehle, unter anderem wegen Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz. Noch am Tag seiner Festnahme wurde er dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Eröffnung der Haftbefehle vorgeführt. Der Ermittlungsrichter ordnete die Untersuchungshaft an.