SEK - Einsätze

Sprengsatz auf Firmengelände – Tatverdächtiger durch SEK verhaftet

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München – Bereits am Donnerstag, 20.01.2011, gegen 08:30 Uhr, vollzogen Beamte des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) mit Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Nordbayern und Beamten der Bamberger Kripo den Haftbefehl des Amtsgerichts Bamberg gegen einen 36-jährigen Mann aus dem Landkreis. Die Staatsanwaltschaft Bamberg wirft ihm vor, einen explosionsfähigen Sprengsatz hergestellt und auf einem Firmengelände deponiert zu haben. Der Mann leistete bei seiner Festnahme keinerlei Widerstand. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Sprengstoffspezialisten des LKA zwar keine weiteren sprengstoffverdächtigen Gegenstände, aber Unterlagen, die einer weiteren Auswertung bedürfen. Ob sich der Tatverdacht gegen ihn erhärten lässt, werden die weiteren Ermittlungen ergeben.

Wie berichtet (siehe News unten), war am 13.01.2011 auf einem Firmengelände im Landkreis Bamberg ein 5-Liter-Behälter gefunden worden, der mit einer Zeitschaltuhr und Drähten versehen war. Erste Untersuchungen im Bayerischen Landeskriminalamt hatten ergeben, dass es sich beim Inhalt um ein explosionsfähiges Gemisch handelte. Untersuchungen zur Funktionsfähigkeit des Sprengkörpers sind noch im Gange.

Der Tatverdächtige befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Weitere Ausführungen zu den noch laufenden Ermittlungen können im Augenblick nicht gemacht werden, gegebenenfalls wird nachberichtet.

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Vorangegangene Meldung

Sprengkörper auf Firmengelände entdeckt

Bamberg – Behälter mit sprengstoffverdächtiger Substanz von LKA-Experten entschärft.

Heute morgen, 13.01.11, gegen 09.00 Uhr verständigte ein Mitarbeiter einer Firma im Landkreis Bamberg die Polizeieinsatzzentrale in Bayreuth, dass auf dem Zufahrtsbereich des Gelände ein Behälter steht. Als der Mitteiler den Deckel aufschraubte, sah er daran einen Wecker, von dem Drähte in den Behälter ragten .

Die eintreffenden Polizeistreifen sperrten sofort den Bereich ab, räumten zwei Gebäude und evakuierten mehr als 200 Personen.

Als die verständigten Experten der Technischen Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamtes den Behälter untersuchten, stellten sie fest, dass dieser mit weißem Pulver befüllt war, ein Wecker angebracht und mit Kabel verbunden war. Nach den ersten Erkenntnissen vor Ort hat es sich um einen funktionsfähigen Sprengkörper gehandelt, der von der TSG entschärft werden konnte.

Gegen 12.15 Uhr konnte die Räumung, bei der zehn Polizeibeamte, zwei Feuerwehren aus dem Landkreis und das Bayerische Rote Kreuz eingesetzt waren, wieder aufgehoben werden.

Das Behältnis wurde nach München gebracht, die weiteren Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Bamberg und dem Bayerischen Landeskriminalamt geführt.

Weiter Angaben können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden.

Quelle: LKA Bayern | Foto: © Winfried Eß

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