Polizei intern

Pistorius übergibt erste First-Response Helme zur Erprobung an Polizei

Hannover | Ein weiterer Schritt für mehr Sicherheit bei Polizeieinsätzen: Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius (SPD), hat der Polizeiinspektion Hannover-Ost am Dienstag die ersten 40 sogenannten „First-Response-Helme“ zur Erprobung übergeben. Die Helme des Unternehmens ULBRICHTS Protection schützen nicht nur gegen Schläge, sondern halten sogar einem Beschuss von großkalibrigeren Handfeuerwaffen stand. Um die vielen unterschiedlichen Anwendungsbereiche im Rahmen der Erprobung abzudecken, wird die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Hannover-Ost die Helme bis Ende August intensiv testen, etwa auch bei Großereignissen wie Fußballspielen.

Anzeige

Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport: „Polizisten riskieren für die Sicherheit von uns allen regelmäßig ihre Gesundheit und in Extremfällen auch ihr Leben. Darum brauchen sie die beste verfügbare Ausrüstung, um sich vor Angriffen zu schützen. Wir hoffen, dass die Erprobungsphase der neuen Helme erfolgreich ist, und wir die Polizei danach flächendeckend mit ihnen ausrüsten können.

Neue First Response Helme | Foto: PD Hannover

Das Besondere an der modernen Technik ist, dass die „First-Response-Helme“ ein relativ geringes Eigengewicht haben. Der Helm wiegt ohne modulare Anbauteile rund 2 kg. Das ist wichtig, weil der Helm schützen, aber natürlich nicht den Einsatz erschweren soll. Durch ein Einstellrad im Nacken kann der Helm individuell auf jede Kopfgröße einzeln eingestellt werden. Im Modulsystem gibt es dann 4 verschiedene Anbauteile; je 2 für den Nacken und als Visier. Je nach Einsatzerfordernis wählen die Polizisten das Zubehör aus.

Nach der erfolgreichen Erprobung plant das Land Niedersachsen mindestens jedes Streifenfahrzeug mit 2 ballistischen Helmen auszustatten.

Themen
zeige mehr

Ähnliche Artikel

Close

Adblocker erkannt!

Bitte unterstütze uns, in dem Du Deinen Adblocker deaktivierst.