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Bedrohung: DHF in Zivil muss Waffe ziehen

Bochum | Wie man einen Diensthundeführer (DHF) in Zivil nicht ansprechen sollte, zeigte ein Fall am gestrigen Mittwoch in Bochum. Mit den Worten “Ich steche Deine aggressive Töle und Dich gleich ab!“, wurde ein Bochumer Polizist angefeindet. Der Polizist war in ziviler Kleidung und mit seiner angeleinten Hündin zu Fuß auf dem Kohlleppelsweg in Harpen unterwegs und somit nicht als Polizeibeamter zu erkennen, als er gegen 13.20 Uhr unvermittelt von einem von hinten kommenden Mountainbike-Fahrer – in einem sehr dichten Abstand -, links überholt wurde. Sowohl der Beamte als auch seine vierbeinige Kollegin erschreckten sich und die Diensthündin bellte darauf in Richtung des Radfahrers. Mit den Worten “Sch… aggressive Töle!” beschwerte sich der Mountbike-Fahrer lautstark über das Verhalten des Vierbeiners. Als der Beamte darauf erwiderte, er möge doch vorher bitte klingeln, zog der Radfahrer plötzlich ein Messer aus der Tasche und drohte direkt mit den Worten: “Ich steche Deine aggressive Töle und Dich gleich ab!




Daraufhin gab sich der Beamte als Polizist zu erkennen, zog aus Gründen der Eigensicherung seine Dienstwaffe aus dem Holster und forderte den Mann auf, das Messer sofort fallen zu lassen. Das machte der Mountainbike-Fahrer sofort, trat dann jedoch kräftig in die Pedale und entfernte sich sehr schnell in Richtung “Grüner Weg”.

Der Radfahrer, der auf einem neuwertigen schwarzen Mountainbike mit weißer Schrift unterwegs war, ist ca. 20 Jahre alt, 185 cm groß, schlank, hat blonde Haare und war komplett schwarz gekleidet.

Das Bochumer Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234 / 909-8210 oder – 4441 um Hinweise.

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