Spezialeinheiten intern

SEK Beamter mit Messer bei Einsatz schwer verletzt

Löhne (Westfalen) – Am Dienstagnachmittag (02.10.2007) wurde bei der Ingewahrsamnahme ein 33-jähriger psychisch kranker Mann durch einen Schusswaffengebrauch eines SEK Beamten tödlich verletzt.
Zuvor hatte der in Russland geborene Mann einen Beamten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) mit einem Messer schwer verletzt. Der Beamte wurde im Krankenhaus operiert. Es bestand keine Lebensgefahr. Er befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Über die Familie und den Betreuer des psychisch kranken 33-jährigen Mannes wurde der Polizei bekannt, dass er am Dienstag vermutlich einen Krankheitsschub hatte und eine Eigen- und Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen sei.
Der Betreuer versuchte mit seinem „Schützling“ Kontakt aufzunehmen.
Dieses war jedoch nicht möglich. Er stellte fest, dass dieser sich mit einem Messer in der Hand in seiner Wohnung aufhielt.

In einem mehrstündigen Polizeieinsatz wurde mehrfach durch die Verhandlungsgruppe der Polizei versucht Kontakt zu dem Mann aufzunehmen, um deeskalierend auf ihn einzuwirken. Dieses gelang jedoch nicht, da er keinem Gespräch zugänglich war
Auch der Versuch der Kontaktaufnahme in der russischen Muttersprache des psychisch Kranken verlief ebenfalls ergebnislos.
Im Gegenteil, der mit dem Messer bewaffnete Mann steigerte sich in seiner Erregung.

Aufgrund dieser Entwicklung sollte die Ingewahrsamnahme durch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei erfolgen. Dabei verletzte der Löhner einen Beamten mit einem Messer schwer. Bei dem daraufhin erfolgten Schusswaffengebrauch wurde der 33jährige tödlich verletzt.
Die Staatsanwaltschaft Bielefeld übernahm die Ermittlungen. Wie sich im Laufe der Ermittlungen darstellte, handelten die Beamten bei dem tödlichen Schußwaffengebrauch in Notwehr.

Quelle: Polizei Löhne

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