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Berlin | Ein bislang nicht zweifelsfrei identifizierter Mann ist vergangene Nacht bei einem Polizeieinsatz in Hellersdorf schwer verletzt worden.
Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge hatte der Unbekannte gegen 22.15 Uhr unweit des U-Bahnhofs Luis-Lewin-Straße Passanten mit einem Motorradkettenschloss bedroht und Drohungen von sich gegeben. Mehrere Menschen alarmierten in kurzen Abständen die Polizei über den Notruf. Zeugen beobachteten den Mann, der sich im weiteren Verlauf mitten auf die Straße gehockt und plötzlich einen vorbeifahrenden Kradfahrer versucht haben soll, mit der Kette am Kopf zu treffen. Der Kradfahrer soll jedoch ausgewichen sein und danach seine Fahrt fortgesetzt haben.

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Als die alarmierten Polizisten an der Kreuzung Luis-Lewin-Straße Ecke Schwarzheider Weg eintrafen, soll es zu einer Bedrohung durch den renitenten Mann gegen die Beamten gekommen sein. Dabei kam es zu einer Schussabgabe durch eine Polizistin, wodurch der Unbekannte eine Verletzung im Oberkörper erlitt.
Der genaue Tathergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen, die durch die 4. Mordkommission geführt wird.

Die Polizei fragt:

  • Wer war Zeuge des Vorfalls bzw. hat den dunkelhäutigen Mann unmittelbar vor der Schussabgabe beobachtet?
  • Wer ist möglicherweise von dem Unbekannten in der fraglichen Zeit bedroht worden?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Als ein wichtiger Zeuge gilt der von Passanten beschriebene Mopedfahrer, der während der Fahrt von dem Mann beinahe einen Schlag an den Kopf abbekommen haben soll und danach weitergefahren sei. Das Moped soll eine Transportbox am Heck und Ähnlichkeit mit den Fahrzeugen von Pizzafahrern haben.

Welche Rolle ein von den Beamten der Kriminalpolizei am Tatort aufgefundenes Messer bei dem Geschehen spielt, werden die weiteren Ermittlungen zeigen.

Hinweise nehmen die Ermittler der 4. Mordkommission in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664- 911 444 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.