Polizeibeamte des MEK Hamburg | Symbolfoto
Polizeibeamte des MEK Hamburg | Symbolfoto

Am besagten Tattag gerieten die beiden Männer am Hamburger Berg während eines Kokaingeschäftes in einen Streit. Dieser Streit eskalierte, in dessen Verlauf stach der Täter seinem Opfer mit einem Messer in den Oberkörper. Dabei zog sich der 29-Jährige einen lebensgefährlichen Lungendurchstich zu und wurde nach der notärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert und operiert. Lebensgefahr besteht inzwischen nicht mehr.
Der Täter flüchtete und eine Sofortfahndung mit siebzehn Funkstreifenwagen führte nicht zur Festnahme.

Nach umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte der Tatverdächtige identifiziert werden. Es handelt sich dabei um einen 33-jährigen Somalier.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg regte einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen versuchten Totschlags an, der vom Amtsgericht Hamburg erlassen wurde.

Am Dienstagabend (28.08.2012) gelang es Personenfahndern des Landeskriminalamtes und Beamten des Mobilen Einsatzkommandos (MEK), den Beschuldigten in Hamburg-Altona-Nord zu verhaften.

Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung konnten die Einsatzkräfte Beweismittel auffinden und sicherstellen.
In seiner ersten Vernehmung machte der 33-Jährige keine Angaben zur Sache und lässt sich anwaltlich vertreten.
Die Mordkommission führte den Beschuldigten der Haftabteilung des Amtsgerichts zu.