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MEK Einsatz in Hamburg | Mutmaßlicher Menschenhändler verhaftet

Symbolfoto MEK Hamburg

Hamburg-Billstedt – Polizeibeamte des Mobilen Einsatzkommando (MEK) Hamburg und weitere Beamte des Landeskriminalamtes, vom Fachkommissariat für Menschenhandel und Schleusung, haben heute Morgen (10.11.2011) einen 23-jährigen Rumänen verhaftet.
Gegen den 23-Jährigen lag ein Haftbefehl und ein Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung in Hamburg-Billstedt. Dem Beschuldigten werden schwerer Menschenhandel, Körperverletzung und Nötigung vorgeworfen.
Eine 26-jährige Frau hatte sich einem Freier anvertraut, dass sie gegen ihren Willen zur Prostitution gezwungen werde. Der Mann informierte die Polizei.
Polizeibeamte trafen die 26-Jährige in der Modellwohnung in Hamburg-Tonndorf an. Die Frau machte gegenüber den Beamten des Landeskriminalamtes umfangreiche Angaben. Sie hatte den Tatverdächtigen in Rumänien kennen gelernt. Der 23-Jährige hätte sie unter einem Vorwand nach Deutschland gelockt. Hier musste sie dann der Prostitution nachgehen. Nahezu sämtliche Einnahmen aus ihrer Tätigkeit musste sie an den mutmaßlichen Zuhälter abgeben. Um zu verhindern, dass die 26-Jährige die Prostitution aufgab, schlug und bedrohte der Tatverdächtige die Frau. Während eines Auslandsaufenthaltes des 23-Jährigen wandte sich das Opfer dann an einen Freier.

Die Kriminalbeamten erwirkten in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten und einen Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung in Hamburg-Billstedt.
Kriminalbeamte stellten in seiner Wohnung schriftliche Unterlagen und einen Laptop sicher. Zudem stellten die Ermittler den Mercedes (E-Klasse) des 23-Jährigen als Tatmittel sicher.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird der Beschuldigte einem Haftrichter zur Verkündung des Haftbefehls vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen und die Auswertung der Beweismittel dauern an.

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2 Comments

  1. Für Mona Elvira, wenn dein Glaube Recht behält, werden Sie bestraft, aber den Glauben an Jesus Christus kann man unterschiedlich auslegen

    Menschenhändler gehören nach der Gefängnisstrafe in Sicherheitsverwahrung/ unter Aufsicht, solche Kriminiellen dürfen nicht mehr auf die Menschheit losgelassen werden, die Wiederholungsgefahr ist zu groß.
    Das Gehirn solcher Leute scheint wohl aus Menschenverachtung zu bestehen.
    Großer Respekt gilt der jungen Frau u. dem Freier die Polizei einzuschalten, solche mutigen Leute brauchen wir um solchen Kriminellen das Handwerk zu legen, solche mit Gewalt gezwungenen Frauen sollten viel öfter zur Polizei gehen, die bieten den Opfern gute Hilfe an.
    Nur Mut, ihr mit gewaltgezwungenen Frauen , geht zur Polizei und erstattet Anzeige, ihr bekommt profesionelle Hilfe
    Es gibt auch genug Frauenhilfsorgansitationen, die helfen die Würde wieder zurückzubekommen

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