Polizeibeamte des MEK Hamburg | Symbolfoto
Polizeibeamte des MEK Hamburg | Symbolfoto

Der Tatverdächtige war nach Angaben des 48-jährigen Geschädigten in der Süderstraße in sein Taxi eingestiegen und hatte sich in die Lindleystraße fahren lassen. Am Ziel angekommen wollte der 21-Jährige aussteigen, ohne zu bezahlen. Der Taxifahrer verlangte daraufhin den Fahrpreis in Höhe von 16,30 Euro. Der Tatverdächtige stieg aus und forderte den Fahrer auf mitzukommen, wenn er sein Geld haben wolle. Der 48-Jährige folgte seinem Fahrgast daraufhin bis zur Haustür. Hier zog der Tatverdächtige plötzlich eine Waffe und richtete sie auf den Geschädigten. Der beschwichtigte den Täter und ging langsam zu seinem Fahrzeug zurück. Er beobachtete, in welchen Hauseingang der Täter verschwand und alarmierte die Polizei. Ermittlungen der eingesetzten Polizeibeamten führten zur Identifizierung des 21-jährigen Tatverdächtigen. Aufgrund der Aussage, dass der Täter bewaffnet sein sollte, wurde das MEK angefordert.

Über die Hamburger Staatsanwaltschaft wurde auf dem Eilwege ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt.

Der 21-jährige Tatverdächtige konnte in seiner Wohnung angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Bei seiner Festnahme durch die MEK-Beamten leistete er erheblichen Widerstand, bei dem er im Gesicht verletzt wurde.

Die Tatwaffe konnte auch unter Einsatz von Sprengstoffhunden nicht aufgefunden werden. Der 21-Jährige bestritt den Besitz einer Waffe. Er wurde ärztlich versorgt und anschließend zu einem Raubkommissariat gebracht. Da er weiterhin über Schmerzen klagte, wurde er in ein Krankenhaus transportiert.

Nach Rücksprache mit der Hamburger Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte einem Haftrichter vorgeführt.