Symbolfoto SEK Sachsen | © SMI
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Seit August 2013 ermittelten Polizeibeamte der Chemnitzer Kriminalpolizei gegen eine Gruppe Drogendealer, weil der Verdacht bestand, dass sie in Spielotheken in Chemnitz mit Betäubungsmitteln handeln. In der zurückliegenden Woche durchsuchten die Fahnder insgesamt vier Spielotheken und acht Wohnungen in Chemnitz. An der Durchsuchungsaktion waren neben dem Landeskriminalamt Sachsen und der Bereitschaftspolizei auch Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) und des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) beteiligt. Unterstützt wurden sie von drei Polizisten mit Suchhunden für Rauschgift und Sprengstoff.
Dabei fanden die Ermittler geringe Mengen an Crystal, Kokain, Marihuana und Ecstasy. Darüber hinaus wurden eine vermutlich beschussfähige Schreckschusspistole und eine Luftdruckwaffe, eine Machete und zwei Totschläger sichergestellt.

Drei der insgesamt fünf Männer im Alter zwischen 30 und 45 Jahren sind seit wenigen Tagen in Haft. Unter den drei Inhaftierten befindet sich auch ein mutmaßlicher Lieferant.

Im Vorfeld der Durchsuchungen konnte den Tatverdächtigen gewerbsmäßiger Handel, in teils nicht geringen Mengen, nachgewiesen werden. Die mutmaßlichen Dealer sollen täglich je fünf bis zehn Gramm Crystal vor bzw. in den Spielotheken verkauft haben. Dabei lag der „Einkaufpreis“ je Gramm bei 30 Euro. Verkauft wurden die Drogen mindestens für das Doppelte.