Polizeihubschrauber lokalisiert die Tiere | Foto: Karsten John

Werne – Am vergangenen Donnerstag (08.03.2012) gegen 13:30 Uhr brachen in Werne – Stockum zwei fast ausgewachsene Bullen aus. Bis 16:15 Uhr war die Polizei im Einsatz, da die Tiere mehrfach drohten auf die A1 zu laufen. Die Autobahn wurde temporär zwischen den Anschlussstellen Hamm – Bergkamen und Hamm-Bockum-Werne gesperrt.
Ein Polizeihubschrauber lokalisierte die Tiere aus der Luft. So bewegten die Tiere sich zeitweise auf der Fahrbahn der Mühlenstraße. Dann konnte eins der Tiere im Garten eines Hauses im Bereich Westbrenningen ausgemacht werden, lief dann aber durch einen Bach in Richtung Autobahn. Einmal nutzte eins der Tiere eine Unterführung, um unter der Autobahn hindurchzulaufen.

Der Landwirt versuchte zunächst vergeblich, die Tiere einzufangen und auch ein Veterinär versuchte, die Tiere mittels Betäubungsgewehr ruhigzustellen.
Da die Tiere jedoch weiterhin Zäune übersprangen und immer wieder drohten, auf die Autobahn zu laufen, wurden beide schließlich durch angeforderte Spezialeinheiten der Polizei gezielt getötet.

Bereits vor gut einem Jahr kam es in Essen zu einem ähnlichen Fall, in dessen Verlauf ein SEK-Beamter einen Jungbullen erschießen musste.

Fotos: Blau-Licht-Aktuell.de | Karsten John

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