SEK - Einsätze

Zwei Tatverdächtige nach Sprengung von Geldautomaten durch SEK festgenommen

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Berlin – In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Berlin konnten Spezialeinsatzkräfte einen 44-jährigen und einen 28-jährigen Mann festnehmen, nachdem sie einen Geldautomaten im Vorraum einer Sparkassenfiliale in Lindow aufgesprengt hatten.
Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Berliner Polizei hatten die Tatverdächtigen zuvor in der Nacht gegen 0 Uhr 30 dabei beobachtet, wie sie mit zwei Fahrzeugen zu dem Geldinstitut in Lindow fuhren. Bevor die Beamten zugreifen konnten, gelang es den mutmaßlichen Tätern zwar noch, den Geldautomaten mit Sprengstoff leicht zu beschädigen, an das Geld gelangten sie jedoch nicht.

Unmittelbar nach dem Verlassen der Sparkasse wurde das mit scharfen Pistolen bewaffnete Duo durch Beamte eines Berliner Spezialeinsatzkommandos (SEK) festgenommen. Hierbei kam es zu einer Schussabgabe eines Beamten, durch die keine Person verletzt wurde. Lediglich die Scheibe einer Spielothek wurde beschädigt. Bei der Festnahme erlitt der Widerstand leistende 44-jährige mutmaßliche Täter leichte Kopfverletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden.
Bei der richterlich angeordneten anschließenden Wohnungsdurchsuchung bei einem weiteren 28-jährigen Beschuldigten trafen Beamte des Spezialeinsatzkommandos gestern früh (03.01.2011) gegen 8 Uhr 30 in Charlottenburg zunächst auf eine 44-jährige Frau und zwei Kampfhunde. Da die Beamten beim Betreten der Wohnung von den beiden Kampfhunden angegriffen wurden, erschossen die Polizisten beide Tiere. Der mit einem Messer bewaffnete Beschuldigte konnte kurz darauf im Hausflur festgenommen werden. Für die beiden auf frischer Tat festgenommenen Tatverdächtigen werden von der Staatsanwaltschaft Berlin Haftbefehle beantragt.

Quelle: Polizei Berlin

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