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Demo: 14 Einsatzkräfte der Polizei verletzt

Berlin | Insgesamt 14 verletzte Polizistinnen und Polizisten sind die Bilanz einer Demonstration am Sonntag in Berlin. Unter dem Motto „Schluss mit den Angriffen auf Afrin! Freiheit für Abdullah Öcalan“ versammelten sich gegen 15 Uhr mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Aufzug am Oranienplatz in Berlin Kreuzberg. Nach einer Auftaktkundgebung setzte sich der Aufzug gegen 16.15 Uhr in Bewegung.

Am Rande der Strecke kam es nach Angaben der Polizei, vereinzelt zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Versammlungsteilnehmenden und Personen außerhalb der Versammlung. Nach einer Zwischenkundgebung mit Redebeiträgen an der Rudi-Dutschke-Straße lief der Aufzug durch die Charlottenstraße. Nachdem aus einem Haus heraus eine türkische Nationalflagge geschwenkt worden war, stoppte der Aufzug und es kam aus diesem heraus zu Stein- und Flaschenwürfen gegen das Wohnhaus und auf die Einsatzkräfte. Die Polizei nahm vereinzelte Teilnehmer vorrübergehend fest.

Lesen Sie hier: Eine Schicht mit der Einsatzhundertschaft der Polizei Berlin

Anschließend hätten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Straße gesetzt und verharrten dort, heißt es im Polizeibericht. Nach Gesprächen mit dem Versammlungsleiter setzte sich der Aufzug wieder in Bewegung und erreichte gegen 18 Uhr den Endplatz am U-Bahnhof Stadtmitte. Gegen 18.30 Uhr wurde die Versammlung beendet.

Insgesamt gab es zehn Freiheitsentziehungen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die festgenommenen vier Frauen und sechs Männer entlassen. Die Einsatzkräfte fertigten Strafanzeigen unter anderem wegen schwerem Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung.

Die leicht verletzten Polizistinnen und Polizisten verblieben im Dienst. Die Polizei Berlin war mit rund 230 Beamtinnen und Beamten im Einsatz.

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