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Minister Woidke führt neue Polizeiführung in ihre Ämter ein | Spezialeinheiten Brandenburg neu angegliedert

Minister Voidke mit der neuen Polizeiführung | Foto: Innenministerium Brandenburg

Potsdam – Die neue Brandenburger Polizeiführung steht. Innenminister Dietmar Woidke führte bereits am Freitag, 01.Juli 2011 in Potsdam den neuen Polizeipräsidenten Arne Feuring (48) sowie die Leiter der mit der Reform neu geschaffenen vier Regional- und zwei Fachdirektionen der Polizei in ihre Ämter ein. Feuring war zuletzt Leiter des Aufbaustabes für das Polizeipräsidium und zuvor Präsident des Polizeipräsidiums Frankfurt (Oder).

An der Spitze der Polizeidirektion Nord mit Sitz in Neuruppin steht Bernd Halle (55). Halle war zuletzt kommissarischer Leiter des Bereichs I im Polizeipräsidium und zuvor Leiter des Stabes im Polizeipräsidium Frankfurt (Oder). Olaf Fischer (52), bislang Leiter des Schutzbereichs Cottbus/Spree-Neiße, führt zukünftig die Polizeidirektion Ost mit Sitz in Frankfurt (Oder). Die Leitung der Polizeidirektion Süd mit Sitz in Cottbus übernimmt Sven Bogacz (47). Er führte bislang den Schutzbereich Brandenburg. Peter Meyritz (53) wird Chef der Polizeidirektion West mit Sitz in Brandenburg a.d.H. Meyritz war bislang Referatsleiter für Rechtsangelegenheiten der Polizei im Potsdamer Innenministerium und zuvor Staatsanwalt.

An die Spitze der Fachdirektion Landeskriminalamt (LKA) im Polizeipräsidium wurde der bisherige LKA-Direktor Dieter Büddefeld (51) berufen. Leiter der Fachdirektion Besonderes Dienste im Polizeipräsidium ist der bisherige Schutzbereichsleiter Oder-Spree/Frankfurt (Oder), Burghard Neumann (57). In die Fachdirektion Besondere Dienste werden insbesondere die Einheiten der Bereitschaftspolizei sowie die bisher beim LKA angesiedelten Spezialeinheiten und Spezialkräfte überführt. SEK-Einsatz.de berichtete.

Woidke unterstrich, dass die Umsetzung der Polizeireform voll im Zeitplan liege und Schritt für Schritt konsequent weiter betrieben werde. Die Reform sei unverzichtbar, um die Polizei in Brandenburg auf lange Sicht „zukunftsfähig aufzustellen”. Nachdem bereits zu Jahresbeginn das Polizeipräsidium gebildet wurde, erfolgt jetzt mit der Einrichtung der regionalen Polizeidirektionen der nächste Schritt auf dem Weg in die neue Struktur. Die 15 Schutzbereiche und Polizeiwachen bleiben zunächst noch erhalten, sie werden aber in der nächsten Etappe bis zum Jahresende in die neue Struktur „umgeklappt”. Dann werden auch die vorgesehenen Polizeiinspektionen und Polizeireviere gebildet sein. Parallel laufen Personalauswahl- und Interessensbekundungsverfahren für die jeweiligen Dienststellen und Funktionen.

Der Minister kündigte vor diesem Hintergrund weitere zügige Personalentscheidungen über die Leiter der Stäbe, die Inspektionsleiter und sonstigen Führungskräfte an. „Bis zum Ende dieses Jahres soll die Reform umgesetzt sein”, versicherte er. „Wir halten das Tempo hoch. Die unvermeidliche Phase der Unsicherheit soll damit für alle Betroffenen so kurz wie möglich gehalten werden.”

Woidke dankte ausdrücklich dem scheidenden Polizeipräsidenten Rainer Kann (56) für dessen „geleistete hervorragende Arbeit, fachliche Kompetenz und die gute Zusammenarbeit”. Den neuen Präsidenten des Polizeipräsidiums, Feuring, lobte Woidke als „fachlich ausgezeichnet qualifiziert”. Er verfüge über langjährige berufliche Erfahrungen in verschiedenen Funktionen in der brandenburgischen Polizei. Woidke wünschte dem neuen Präsidenten „Mut, Kraft und das nötige Quäntchen Glück bei der weiteren Umsetzung der Reform.”

Quelle: Ministerium des Innern des Landes Brandenburg | vom 01.07.2011

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